Landkreis übernimmt Aufgaben von der Stadt Celle zum 1. Januar 2019

Landkreis übernimmt Aufgaben von der Stadt Celle zum 1. Januar 2019

Das Land Niedersachsen hat der Übernahme der Jugendhilfe von der Stadt Celle durch den Landkreis zugestimmt. Das teilte Landrat Klaus Wiswe am Mittwoch (7. März) im Kreistag mit. Das Land bestätigt damit eine Entscheidung des Stadtrates der Stadt Celle. Dieser hatte Ende Januar beschlossen, beim Land zu beantragen, zum 1. Januar 2019 die gesetzlichen Aufgaben der Jugendhilfe von der Stadt auf den Landkreis Celle zu übertragen. Weiterlesen

Leben mit Pflegekindern – Informationsabend

Leben mit Pflegekindern – Informationsabend

Die Pflegekinderdienste der Region Hannover, der Stadt Laatzen und Langenhagen suchen regelmäßig gemeinsam Pflegeeltern für Kinder, die nicht in ihren Familien aufwachsen können.

Derzeit leben im Zuständigkeitsbereich der Region Hannover als Jugendhilfeträgerin über 350 Kinder in Pflegefamilien – auf Dauer oder vorübergehend. Alle Interessierten sind für Dienstag, 6. März 2018, 18 Uhr, im Haus der Region, Raum 62 , Hildesheimer Straße 20 , herzlich eingeladen, sich über die Voraussetzungen und Aufgaben einer Pflegefamilie zu informieren. Weiterlesen

Coaching für Pflegeeltern

Coaching für Pflegeeltern
Pflegeeltern stellen sich mit der Aufnahme eines Kindes einer besonderen Herausforderung.

Um ihrer verantwortungsvollen Aufgabe nachzukommen, werden sie vom Pflegekinderdienst des Jugendamtes unterstützt. Ergänzend hierzu bietet der Landkreis weitere professionelle Unterstützung in Form eines Coachings an.

Der nächste Termin mit Dr. Felix Schulz findet am 13. März von 19 bis 21 Uhr in den Räumen des Familienservicebüros, Godenstedter Straße 59, 27404 Zeven, (neben dem Mehrgenerationenhaus) statt. Dr. Schulz verfügt über mehrjährige Erfahrung in der Kinder- und Jugendhilfe sowie im Umgang mit Konflikt- und Krisensituationen.

Alle interessierten Pflegeeltern sind herzlich eingeladen, am Coaching teilzunehmen.

Wie wird man Pflegefamilie in Braunschweig?

Wie wird man Pflegefamilie in Braunschweig?

Was tun, wenn Eltern nicht gut für ihre eigenen Kinder sind? Viele Kinder in Braunschweig sind in Pflegefamilien untergebracht. Der Bedarf dafür wächst weiter, und auf der Suche nach Familien, die sich die Aufnahme eines Pflegekindes vorstellen können, geht der Pflegekinderdienst der Stadt Braunschweig jetzt neue Wege.

Mit der Aktion „Ist hier noch Platz? Lebensmodell Pflegefamilie“ möchte der Kinderpflegedienst in Kooperation mit Stadtbibliothek und dem Raabe-Haus über Pflegefamilien informieren. Im Vordergrund steht die Aufklärung, gleichzeitig soll aber auch auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht werden, ein Pflegekind aufzunehmen. In den vergangenen Jahren sind die Zahlen der Kinder, die in Obhut genommen wurden, gestiegen. Die Zahl hat sich innerhalb eines Jahres vervierfacht. Grund für die gestiegene Zahl sei die erhöhte Aufmerksamkeit in der Bevölkerung. „Die Anteilnahme bei den Menschen ist unter anderem durch die mediale Berichterstattung größer geworden. Nachbarn oder Kita-Mitarbeiter schauen nun deutlich genauer hin, wenn ein Kind Auffälligkeiten zeigt.“

Um diesen Kindern ein liebevolles Zuhause vermitteln zu können, bedarf es Eltern, die ihre Zeit und Fürsorge zur Verfügung stellen. Zwar nehmen auch Einrichtungen die Kinder auf, gerade aber bei den Kleinsten seien feste Bezugspersonen wichtig, so Vollmer. Gerade Pflegeeltern könnten den Kindern Struktur, Verlässlichkeit und Konstante bieten – eine familiäre Zukunft, wenn die eigene Familie keine gemeinsame mehr hat. „Neun von zehn Kindern können trotz unterstützender Hilfsmaßnahmen für die Familien nicht mehr zurück, weil das Risiko der Kindeswohlgefährdung einfach zu hoch wäre. Das heißt, dass wir immer mehr Vollzeitpflegeeltern suchen. Je jünger das Kind, desto eher braucht es einen familiären Rahmen. Gerade für Kinder, die sich längere Zeit in Risiko-Lebenslagen befanden, ist das doppelt wichtig.“ Zur Zeit gebe es noch immer 35 Kinder, denen aufgrund des mangelnden Angebotes keine Pflegeeltern vermittelt werden konnten.

FASD-Erklärvideo

Ein fantastisches Video zum Thema “FASD” – sollte für jeden zur Pflicht werden!FASD ist eine Abkürzung, die Behinderungen beschreibt, die wegen Alkoholkonsum der Mutter in der Schwangerschaft entstanden sind. Weil das ein organischer Gehirnschaden ist, der das Zentralnervensystem beeinträchtigt und die Gehirnzellen dauerhaft und irreparabel geschädigt wurden, ist diese Behinderung lebenslänglich. Das heißt nicht, dass Kinder mit FASD im Leben keinen Erfolg haben können.